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Grußwort, Musik und "über Musik"

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ÜBER MUSIK

Tom Stryder über seine Musik.

Too Big to Fail Vol1. - 3

(Best of Tom Stryder Solo und ZorngigglZ / 2004-2024)

"Songs, aus dem echten Leben gegriffen, ehrlich, persönlich, mit Tiefgang, hier kannst du dich wiederfinden… oder verlieren".

Nein, hier ist kein Platz für das Bull Shit Bingo von Musik Journalisten, die keine Lust haben sich ernsthaft mit dem Gesamtwerk eines Musikschaffenden auseinanderzusetzen und in inhaltslosen Phrasen leere Worthülsen wie ein einfarbiges, zweidimensionales Puzzle zusammen basteln, Sätze, die jeder von uns schon tausend mal gelesen hat. NEIN!

Meine Songs sind wie das Salz in der Wunde, können aber auch wie das Glas Milch bei Sodbrennen sein, das Klagelied für den Jugendfreund, den du an die Drogen verloren hast, dieser Soundtrack für den Roadtrip auf einer staubigen Straße ins Nirgendwo, der gut gelaunte Sundowner am Strand, die besonders schlechte Idee, mal wieder richtig über die Stränge zu schlagen, um Geschichten zu erleben, die deine Enkel nicht glauben werden, die Initialzündung für den Moshpit im Infield, der Neck-Braker, der Banger, der Arsch-Wackel-Boogie und der Love Song mit und ohne Happy End.

Keiner meiner Songs ist willkürlich. Jeder einzelne hatte einen Grund. Ein Gefühl, eine machtvolle, treibende Kraft die mir aufgezwungen hat das Gefühl in Musik zu verwandeln. Klingt esoterisch und spirituell? Ist es nicht. Aus spielerischer Neugier eines Teenagers, der sich am Songs schreiben versuchte, wurden irgendwann funktionierende Routinen, ein immer voller werdender Werkzeugkasten und handwerkliches Geschick. Und doch bleibt es am Ende nicht mehr und nicht minder:

„Das genau richtige Gefühl, zur genau richtigen Zeit, von einer unsichtbaren Kraft getrieben in Melodien, Takt und Rhythmus geschmiedet“.

Was von dem Werk ist autobiografisch? Findest du es wichtig zu wissen, welche meiner Geschichten ich genau so erlebt, durchlebt habe, oder welche ich nur „von der Seitenlinie aus“ als stiller Beobachter erleben durfte, gar musste?

Wenn dich das wirklich interessiert, dann frage mich direkt und ich werde mit dir darüber reden. Dann möchte ich aber auch von dir wissen, in welchem Song, in welchem musikalischen „Gefühl“ du dich wiedergefunden hast, was dich bewegt, deinen Po zum Wackeln bringt oder dir eine Gänsehaut beschert.

Haltung? Haltung ist mir wichtig. Erhobener Zeigefinger? Liegt mir fern. Ausgestreckter Mittelfinger Richtung Faschismus, Unterdrückung und jede Form von Gewalt und Ungerechtigkeit? Auf jeden Fall!

Oder eben zusammengefasst:

"Songs, aus dem echten Leben gegriffen, ehrlich, persönlich, mit Tiefgang, hier kannst du dich wiederfinden… oder verlieren". ;)

Was es mit dem ominösen Werktitel "Too Big to Fail" auf sich hat? 

Nun, einige werden sich an die Banken Krise erinnern, als Geldhäuser durch Misswirtschaft derart in Schräglage gerieten, in der jedes "normale" Unternehmen zwangsläufig abgewickelt worden. Da hieß es dann: Geht nicht!

System Relevant. Too big to Fail!.          

Dann kam die Corona Pandemie, und wir Künstler waren gleichzeitig "abgemeldet" und wurden aber auch dringend "gebraucht", wie sich in unseren Live Streams aus der Wellenmanufaktur herausstellte. In diesen Momenten wurde mir klar, auch wir sind  "Too Big to Fail"! Natürlich mit einer ordentlichen Portion Selbstironie.

Und wie geht es nach "Too Big to Fail" weiter?

Sobald die "Best-of" Produktion durch ist kommen NEUE, BRANDNEUE Songs, da freuen wir uns schon ganz besonders drauf, wir schreiben bereits gemeinschaftlich schon eine Weile an ganz neuem Material.

Darüber hinaus werde ich dann vielleicht den ein oder anderen "Katalog  Sleeper" als "B-Seite" von neuen Songs veröffentlichen. 

Nachwort:

Kein Musikschaffender erschafft frei von persönlichen Einflüssen. Jeder wurde mit Musik sozialisiert und im besten Fall entsteht daraus ein neuer Ansatz, eine neue Schnittmenge, um der Musiklandschaft neue Impulse, neue Ansichten und Ansätze hinzuzufügen.

Meine wichtigsten musikalischen Einflüsse waren und sind :

Metallica, Iron Maiden, Aerosmith, AC/DC, Roxette, Garth Brooks, The Black Crowes, Tom Petty

(in Wertung und Wichtigkeit in absteigender Reihenfolge und sicher nicht komplett)

Alle meine Texte, publiziert und/oder in Kompositionen sind zu 100% frei von KI!

Teilweise auch frei von jedweder Intelligenz.

An dem Tag, an dem ich die KI benötige, um etwas zu schreiben, höre ich auf und sammle Briefmarken. Klingt als würde ich mich neuen Technologien verweigern? Nein. Ich verwende KI für Bild und Video Bearbeitung, denn da hilft es mir Dinge zu kreieren, die nicht in meine Kernkompetenz MUSIK fallen. Bei Musik ist es aber für mich etwas GRUNDSÄTZLICHES!

Entweder ICH habe was zu sagen, dann will ich, das du weißt das, jedes Wort, jeder Ton und jeder Takt 100%  echt und persönlich sind...oder ich habe einfach nichts (mehr) zu sagen.

TOM STRYDER, April 2026